Collector Talk Special: Kat goes Gamescom – Tag 3

von | 21. August 2016 | Collector Talk | 1 Kommentar

Tag 3 – 19. August 2016

Der letzte Tag der Gamescom ist für mich angebrochen und so schön es auch war, die Anstrengung in Kombination mit wenig Schlaf ist nicht mehr zu verbergen. Aber ich habe es ja selbst gewollt. Also Koffer gepackt, ausgecheckt und noch ein letztes Mal durch die Hallen der Kölnmesse streifen.

Final Fantasy XV

Zum Abschluss hat es doch noch geklappt, ich konnte das heiß erwartete Rollenspiel Final Fantasy XV für 45 Minuten von Anfang an anzocken. Nachdem die Sequenzen geschafft waren, fand man sich auf der Straße inmitten einer Steppe wieder. Einziger Wermutstropfen, das schnittige Cabrio war nicht fahrtauglich und musste von den Helden geschoben werden. An der nächsten Tankstelle angekommen, musste man leider feststellen, dass das Geld für eine Reparatur zu knapp war, sodass aus dem Prinzen und seinen Freunden schnell willige Helfer wurden, die im Ausgleich für die Reparaturkosten Monster besiegen mussten. Das Kampfsystem findet in Echtzeit statt, wobei die Steuerung sehr intuitiv ist. Hat man eine Angriffsserie aufgebaut, kann man den Teammitgliedern befehligen eine Spezialattacke auszuführen. Sollte man doch einmal in die Bredouille kommen einen Trank nehmen zu müssen, so kann man dies in Ruhe im Kampf tun, der durch Auswahl des Item-Menüs pausiert wird.

An diversen Plätzen habt ihr die Möglichkeit zu campen. Hier können die Charaktere rasten oder auch trainieren. Außerdem hat man mit Ignis einen hervorragenden Koch an der Seite, der die Gruppe mit selbst gekochten Speisen bei Laune hält. Gleichzeitig führte der Verzehr meiner gekochten Mahlzeit auch zu einer Steigerung der Angriffskraft. Frisch gestärkt und ausgeruht ging es den letzten Monstern an den Kragen. Als Belohnung winkte das reparierte Cabrio sowie die Option, dieses selbst zu steuern. Die Steuerung ist gut umgesetzt und sorgte für kurzweilige Unterhaltung. Aufgrund der vielen Sequenzen und der teilweise doch etwas längeren Ladezeiten endete hier auch schon meine Anspielzeit. Das Spiel hat für mich definitiv an Reiz dazugewonnen und der 29. November kann nicht früh genug kommen. Wer das Spiel noch nicht vorbestellt hat, kann hier gerne mal einen Blick auf die verschiedenen Sammlereditionen werfen.

Gamescom Final Fantasy XV

Scalebound

Mein persönliches Highlight war definitiv die Präsentation zu Scalebound mit Hideki Kamiya, der extra aus Japan angereist war. Bei nettem Beisammensein wurde das Kampfsystem und seine Funktionsweise näher erläutert.

Grundsätzlich kann der Spieler zwischen drei verschiedenen Drachen-Klassen auswählen. Der Tank-Drache, der viel aushält, dafür aber in puncto Beweglichkeit Einbußen hinnehmen muss. Der flinke Wyvern und der ausbalancierte Rex.

Egal, für welchen Drachen-Typ ihr euch entscheidet, mit der Hilfe von Edelsteinen kann jeder Drache individuell angepasst werden. Insgesamt fünf Körperteile lassen sich verbessern und verleihen eurem Drachen so ein einmaliges Aussehen. Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten soll kein Drache dem anderen ähneln. Edelsteine erhaltet ihr von besiegten Gegnern, wobei die Anzahl an Steinen variiert je nachdem, wie hoch eure Beteiligung an dem Kampf war. Einen gewissen Grundbetrag gibt es jedoch immer.

Neben dem Verbessern mittels Edelsteinen können Rüstungsteile für den Drachen auch in Shops erworben werden. Hier gilt es aber aufzupassen, denn die erworbenen Rüstungen können beschädigt werden und sogar kaputt gehen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Präsentation war der sogenannte Dragon Link, mit der ihr den Drachen aus der Ego-Perspektive steuern könnt. Allerdings kann die Ansicht ständig geändert werden, so dass man sieht, wo sich der Charakter, der Drache und die Gegner im Augenblick befinden. Um Dragon Link zu aktivieren, muss sich euer Charakter Drew allerdings in einer gewissen Nähe zu dem Drachen befinden. Während ihr den Drachen steuert, kann Drew weiterhin angegriffen werden und auch sterben. Es gilt also die jeweiligen Chancen und Risiken entsprechend abzuwägen. Wem das gelingt, der kann sich auf mächtige Kombos freuen.

Zum Schluss erzählte Hideki Kamiya, dass der Charakter Drew ungewollt in die ganze Situation hineingeraten ist und mit dem Drachen nun zwangsläufig zusammenarbeiten muss. Es gilt daher zunächst einmal eine Vertrauensbasis herzustellen und diese im Spielverlauf auch zu stärken.

Dragon Ball Xenoverse 2

Nachdem ich die Tage zuvor schon Injustice 2 und Tekken 7 ausprobieren konnte, wollte ich mir auch Dragon Ball Xenoverse 2 nicht entgehen lassen. Nachdem ich sowohl mit dem Anime vertraut bin, als auch ein großer Fan der Dragon Ball Z Budokai Serie bin, sind mir die Figuren natürlich nicht unbekannt. Leider konnte ich nur den Multiplayermodus testen und mich nicht in Conton City umschauen. Im Gegensatz zu anderen Beat ’em ups bewegt ihr euch in Dragon Ball Xenoverse 2 komplett frei in einer 3D-Umgebung und versucht eure Gegner auszuschalten. Die Steuerung ging zumindest mir sehr leicht von der Hand, sodass das erste Match auch schnell gewonnen war. Die Umgebung sieht super aus und als Fan der Serie macht man, soweit ich das beurteilen kann, nichts falsch!

Earthlock: Festival of Magic

Earthlock ComicEher zufällig bin ich kurz vor meiner Abreise noch über Earthlock: Festival of Magic gestolpert und hatte die Möglichkeit, mich mit den Entwicklern von Snowcastle aus Norwegen zu unterhalten. Bereits im Jahr 2014 hatte ich das Spiel auf Kickstarter unterstützt und in wenigen Tagen ist es endlich so weit. Das RPG Earthlock: Festival of Magic erscheint am 1. September im Rahmen des Games with Gold Programmes auf der Xbox One und wird dort für einen Monat kostenlos verfügbar sein. Da gerade auf der Xbox One Spiele dieser Art extrem rar gesät sind, sollten Genre-Fans nicht lange überlegen und sofort zugreifen. Zeitgleich erscheint das Spiel für $29,99 USD auch auf Steam. Eine PS4 und Wii U Version folgen dann später.

Earthlock: Festival of Magic erinnert mit seinem rundenbasierten Kampfsystem und dem farbenfrohen Design an eine Zeit, in der Spiele wie Secret of Mana, Chrono Trigger und Final Fantasy VII Millionen von Menschen weltweit vor die Bildschirme fesselte und für viele Stunden auch nicht mehr losließ. Dank eines ausgeklügelten Crafting-Systems könnt ihr in Earthlock mit gefunden Rohstoffen Tränke und Munition herstellen. Die Story selbst soll – soweit ich mich richtig entsinnen kann – um die 30 Stunden dauern. Wer es auf alle Erfolge abgesehen hat, wird selbstverständlich länger beschäftigt sein.

Das Spielprinzip

Ich durfte aber nicht nur mit den Entwicklern plaudern, sondern auch direkt in das Spiel reinspringen. Knapp 7 Stunden Spielzeit waren bereits bewältigt und ich befand mich mit den Charakteren Amon, Gnart, Ive und Taika in einer dunklen Höhle. Im Gegensatz zu Spielen wie Pokémon oder auch Final Fantasy VII gibt es keine Zufallskämpfe, stattdessen sind die Gegner während des Erforschens der Welt sichtbar. Mit etwas Glück kann man auch einen Erstschlag landen und sich so einen leichten Vorteil sichern. Im Kampf schlüpfen die Charaktere in bekannte Rollen wie Heiler, Unterstützer und Kämpfer. Auch elementare Attacken wie z.B. Feuer, Wasser und Eis können ausgeführt werden und dank Pokémon weiß jeder, dass man Pflanzen-Typen nicht mit Wasser bekämpfen sollte.

Am Ende der Höhle wartete, fast schon wie erwartet, ein Boss-Kampf. Hier bleibt zu sagen, dass sich der Kampf in Bezug auf die Schwierigkeit noch einmal von den Standard-Kämpfen unterschied und deutlich mehr taktische Finesse erforderte. Am Ende winkte eine Truhe mit ausreichend Loot! Zurück in der Heimat-Basis – Plumpet Island – schnell die Pflanzen bewässert und im Schrein ein paar Items hergestellt. Anschließend konnte man sich mittels riesiger Froschstatue an alle bisher besuchten Orte teleportieren.

Hier endete dann auch schon mein Ausflug in die Welt von Earthlock. Wer sich selbst noch ein Bild von dem Spiel machen möchte, kann einen Blick auf den Launch Trailer werfen.

Fazit

Trotz des vielen Herumlaufens hatte ich großen Spaß, habe nette Leute getroffen und Einblicke hinter die Kulissen erlangt. Schade fand ich, dass im Entertainment Bereich viele Blockbuster Titel, wie South Park, Watch Dogs 2 oder Dishonored 2 nur als Trailer vorgeführt wurden, obwohl der Release bereits kurz vor der Tür steht. Das neue Zelda: Breath of the Wild blieb der Allgemeinheit komplett vorenthalten; erhielt gleichwohl aber den Titel “best of gamescom award”.

Als Rollen- und Actionspiel-Fan waren meine persönlichen Highlights Recore, Scalebound und Earthlock. Aber auch meine erste Erfahrung mit Playstation VR hat meinen Messebesuch nachhaltig geprägt. Abschließend bleibt zu sagen, dass ich um einige Erfahrungen und Freunde reicher wurde und meinen Aufenthalt sowie das Verfassen der Beiträge sehr genossen habe.

Ich hoffe, ihr hattet mit der Artikelserie Spaß und schaut öfters vorbei!

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