Collector Talk Special: Kat goes Gamescom – Tag 2

von | 20. August 2016 | Collector Talk | 3 Kommentare

Tag 2 – 18. August 2016

Eigentlich war der Plan direkt nach Einlass an den Square Enix Stand zu hetzen und sich in die Schlange für FFXV zu reihen. Allerdings ist der Traum schnell geplatzt, denn bereits um 09:00 Uhr betrug die Wartezeit 2 Stunden und mehr. Also doch erst einmal die Jacke und überflüssiges Gepäck abgeladen und in die Business Area. Vielleicht stehen die Sterne für Termine ja heute besser. Und tatsächlich! Direkt bei meinem ersten Versuch hatte ich am Xbox Stand Glück. Gerade hatte ein Teilnehmer für die Gears of War 4 Präsentation abgesagt und ich wurde durchgewunken. Zu sehen gab es Gameplay-Material in 4k, und wenn wir mal ehrlich sind, der Tag hätte auch durchaus schlechter beginnen können. Wer die Gears Serie bisher verfolgt hat, wird auch dieses Mal voll auf seine Kosten kommen. Gears of War 4 hält sich an Altbewährtes und macht es einfach noch besser. Soweit scheint das Konzept aufzugehen.

Resident Evil 7 Playstation VR

Während ich noch im geschlossenen Bereich rumwuselte, stürmten die Leute von außen nur so rein. An ein normales vorankommen war jetzt nicht mehr zu denken. Also Augen zu und durch. In Halle 7 wartete schließlich die Resident Evil 7 Playstation VR Demo auf mich. Schon bevor die Demo richtig losging war einem unter der Brille richtig heiß und auch an das nicht ganz scharfe Bild musste man sich erst einmal gewöhnen. Bevor man in ein verlassenes Haus geworfen wurde, galt es erst einmal ein Tutorial zu absolvieren, um sich mit der Steuerung vertraut zu machen. Hier lauerte auch schon die erste Hürde, den Options-Knopf blind am Controller zu finden und zu treffen. Insgesamt 15 Minuten inklusive Tutorial hatte man Zeit, um aus dem Haus zu entkommen. Wer die Demo nicht kennt, vermutet zunächst hinter jeder Ecke das Böse. Wer dann unbedacht einen unscheinbaren Topf öffnet, wird sein blaues Wunder erleben. Vollends darauf konzentriert alles zu erkunden und auch die letzte Schublade zu öffnen, verlor ich jedes Zeitgefühl und wurde – gefühlt viel zu früh und ohne das Haus verlassen zu haben – wieder in die Realität zurückgeholt.

Resident Evil VR

Injustice 2

Als Nächstes stand Injustice 2 auf dem Plan. Also großer Fan von Prügelspielen fand ich sofort Zugang zu der Steuerung. Der neuangekündigte Charakter Harley Quinn hat es mir dabei ganz besonders angetan. Nach kurzer Eingewöhnungszeit ging nicht nur Batman down, sondern auch Superman und Atrocitus bissen sich die Zähne an mir aus. Vor allem die Spezialattacken sind herrlich übertrieben und machen richtig Spaß. Fazit: Für Genre-Fans ein Muss!

Gwent

Im Anschluss folgte ein Termin, auf den ich mich schon lange gefreut habe. GWENT! Eigentlich als Minispiel im Rollenspiel-Hit The Witcher 3: Wild Hunt gedacht, war die Resonanz auf ein eigenständiges Spiel so groß, dass CDProject gar nicht anders konnte als zu handeln. Hier ist es also: das standalone Kartenspiel aus dem Witcher 3 Universum: Gwent. Da die Leute in The Witcher 3 nicht durch die Gwent-Partien entmutigt werden sollten, war es durchaus gewollt, dass der Spieler auch ohne viel zu tun schnell an ein starkes Deck kam. Dieses Element funktioniert in einem kompetitiven Kartenspiel allerdings nur bedingt, weswegen die Fähigkeiten einiger Karten angepasst wurden. Neben dem Multiplayer wurde auch die Singleplayer-Kampagne vorgestellt, in der man Entscheidungen treffen kann, die, wie auch schon im Hauptspiel Einfluss auf den Handlungsstrang nehmen. Nach der Präsentation durfte man dann auch selbst spielen. Mein Gegner war zum Glück kein Gwent-Neuling, so dass es tatsächlich ein Match auf Augenhöhe war. An der Steuerung hat sich im Vergleich zum Hauptspiel nichts geändert. Das Overlay sieht dafür noch hübscher aus und als kleines Gimmick sind ein paar der Karten auch 3D animiert. Da meine Bilder vor Ort leider nicht mehr auffindbar sind, gibt es nur ein Bild von zu Hause, das den Merchandise-Bag zeigt.

Gwent

Xbox FanFest

Bevor es auf das Xbox FanFest ging, habe ich noch kurz Tekken 7 angespielt. Im Gegensatz zu Injustice 2 kam ich hier nicht so gut mit der Steuerung zurecht, was aber auch auf meine mangelnde Tekken-Erfahrung zurückzuführen sein kann. 20:00 Uhr: Die Besucher sind so weit alle aus dem Messegelände draußen und nur ein kleiner Teil ist in Halle 8 zurückgeblieben. Knapp 200 Leute durften die Spiele am Xbox-Stand in entspannter Atmosphäre bei Speis und Trank genießen. Eröffnet wurde die Show mit leichter Verspätung von Larry Hryb, besser bekannt als Major Nelson, Acey Bongos (Graeme Boyd) und Chris alias Moneyrumble. Nachdem die üblichen Nettigkeiten ausgetauscht waren, ging es für mich zunächst zu den Indie-Spielen, wo ich Cuphead und We Happy Few ausprobieren konnte. So viel Spaß Cuphead auch macht, so sehr hat es mir mal wieder vor Augen geführt, wie schlecht ich bei Platformer-Spielen bin. Hier konnte auch meine nette Co-op Unterstützung nichts mehr retten. Wer mal wieder eine Herausforderung in dem Springen- und Hüpfen-Segment sucht, ist bei Cuphead mit Sicherheit an der richtigen Stelle. Als Nächstes ging es zu We Happy Few, das auch schon als Game-Preview auf dem Xbox-Marktplatz verfügbar ist. Um das Spiel vollends zu testen, reichte die Zeit natürlich nicht. Frisch auf der Flucht vor den Arbeitskollegen, die einen als „Downer“ entlarvt haben, weil man seine Drogen verweigert hat und aus dem System ausbrechen will, fiel es mir tatsächlich nicht leicht den Controller auf die Seite zu legen.

You All Win!!

Um 22:00 Uhr dann die große Überraschung. Alle Teilnehmer haben einen Xbox One Controller im Gears of War 4 Design gewonnen. Mehr kann man sich als Xbox-Fan definitiv nicht wünschen!

Xbox FanFest

Zum krönenden Abschluss traute ich mich noch an die spielbare Demo von Recore heran und ich habe keine Sekunde bereut. Bei dem Spiel stimmt einfach alles. Von der Steuerung übers Kampfssystem bis hin zum Aussehen. Alles ist sehr intuitiv und macht mehr als nur Spaß. 15 Minuten gingen noch nie schneller vorbei. Wer das Spiel noch nicht vorbestellt hat, sollte das also dringends ändern. Die Collector’s Edition zu Recore ist ebenfalls noch erhältlich, und nachdem ich die Figur jetzt live und in Farbe gesehen habe, ist die Edition definitiv jeden Cent wert!

Recore

Außerdem gab es noch die Gears of War 4 Statue aus der amerikanischen Outsider Collector’s Edition zu bewundern sowie die Xbox One S im GoW Design.

Gears of War 4 Figur und Konsole

Nach 18 Stunden auf den Beinen war somit auch dieser Tag geschafft. Mein dritter Tag wird nicht ganz so umfangreich sein aber trotzdem einige Schmankerl beinhalten. Ich hoffe euch gefällt die Artikelserie. Fragen können gerne jederzeit im Kommentarbereich gestellt werden oder ihr erzählt einfach selbst von euren Erlebnissen vor Ort auf der Gamescom.

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