Collector Talk Special: Kat goes Gamescom – Tag 1

von | 17. August 2016 | Collector Talk

Dienstag, der 16.08.2016 gegen 12 Uhr. Die Reise beginnt. In weniger als 24 Stunden ist es so weit, die Gamescom – weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltung – öffnet wieder ihre Pforten. Fachbesuchern, Medienvertretern und einer begrenzten Anzahl Privatbesucher wird der Zutritt bereits am Mittwoch, dem 17. August gewährt, bis dann am Donnerstag die Messe für alle geöffnet ist.

Die Veranstalter rechnen mit neuen Rekordergebnissen und vielleicht auch deswegen war es so leicht, sich für die diesjährige Gamescom akkreditieren zu lassen. Nun sitze ich im ICE Richtung Köln, das Presse-Ticket im Gepäck und lausche den ersten Unterhaltungen über Microsoft, Sony, Nintendo und Half Life 3. Ja, die Gamescom 2016 ist zum Greifen nahe und in diesem Jahr auch mit mir! Egal, ob ich nur zugelassen wurde, um als billiges Werkzeug der Veranstalter zu fungieren, die abermals nur neue Rekorde erzielen wollen oder einfach nur, um die Frauenquote im Videospielesektor zu steigern. Was auch letztendlich der Grund war, ich werde von Mittwoch bis Freitag die Hallen unsicher machen und dabei so viel ausprobieren, wie nur geht. Da ich gewissermaßen auch im Rahmen meines Blogs unterwegs bin, möchte ich euch natürlich an meinen Eindrücken und Impressionen teilhaben lassen und in einer Art Tagebuch darüber berichten.

Gamescom 2016 – Tag 1 (17. August 2016)

Tag X, kurz vor 06:30 Uhr. Eigentlich müsste in wenigen Minuten der Wecker klingeln aber Dank dem unbequemen Hotelbett ist sowieso nicht mehr an Schlaf zu denken. Also raus aus den Federn und fertiggemacht.

Gegen 08:30 Uhr stehe ich nun leicht desorientiert vor dem Südeingang und folge einfach blind den Massen. Wo so viele Menschen sind, kann man zumindest schon einmal nicht falsch sein. Dank Handtasche darf ich auch die groß angekündigte Taschenkontrolle über mich ergehen lassen. Das Ganze wirkte heute noch etwas unstrukturiert und bedarf angesichts der zu erwartenden Menschenmassen noch etwas Feinschliff.

Meine ersten Schritte auf dem Messegelände

Lanyard Gamescom 2016Obwohl die Gamescom bereits seit 2009 in Köln stattfindet, liegt mein letzter Besuch knapp 10 Jahre zurück. Damals noch in Leipzig und unter dem Namen Games Convention. Es musste sich also erst einmal ein Überblick verschafft werden.

Einmal quer durch das Gelände gelaufen und am anderen Ende das Presse Center entdeckt. Dort wurde sich natürlich gleich ein Lanyard gesichert und sämtlicher unnötiger Belast verstaut.

Komplett ausgerüstet war mein erstes Ziel die Business Area. Trotz exklusivem Zugang hielt der Spaß nicht lange an, denn ohne vorher vereinbarten Termin, geht hier gar nix. Große weiß Wände – bedruckt mit den Logos namhafter Entwickler / Publisher – lassen zwar vielleicht erahnen, was sich dahinter verbergen könnte, aber der Eingang wird streng bewacht. Egal wo man anfragt, rein kommt man nicht und das wird sich vermutlich auch die nächsten Tage nicht ändern.

Nach der Ernüchterung begab ich mich also in die Entertainment Area. Halle 6 sollte es werden. Dort stellte ich mich in eine vermeintlich kurze Schlange für South Park: The Fractured But Whole. Selbst spielen durfte man leider nicht, dafür gab es Gameplay-Eindrücke und ein “glücklicher” durfte dank Nosulus Rift die Furz-Attacken des Hauptcharakters sogar hautnah erleben. Ebenfalls ausgestellt war die Coon-Figur, die ihr auch in der Collector’s Edition von South Park: The Fractured But Whole finden könnt.

South Park Fractured But Whole

Da ich nach der Präsentation selbst auch mal wieder Hand an einen Controller legen wollte, ging es direkt weiter. Ein weiterer Titel von Ubisoft. For Honor. Ich habe mich an den Singleplayer rangetraut und muss zugegeben, dass mir das Kampfsystem am Anfang etwas Probleme bereitet hat. Wer stumpfe Hau drauf Action erwartet ist hier zumindest nur halb richtig. Dafür sieht das Game unfassbar gut aus; beziehungsweise die spielbare Demo.

Nach dem Mittagessen Ortswechsel – Halle 8

Dank Ticket für das morgige Xbox FanFest, konnte man hier schon einmal Loot abstauben und wer sagt zu Gratis-Kram schon Nein!? Im Anschluss ging es dann an den Stand von Bandai Namco, wo ich mir das vor Kurzem angekündigte Little Nightmares angeschaut habe. Absolutes Highlight waren hier definitiv die Messe-Cosplayer! Ohne mich vorab richtig informiert zu haben, muss ich eingestehen, dass ich mit etwas Gruseligen gerechnet hätte. Der Demo nach, geht das Spiel aber doch eher in Richtung Puzzle-Platformer. Teilweise hat mich das Spiel in seiner Art etwas an Unravel erinnert.

Little Nightmares

Weiter ging es zu Bethesda, wo eine Präsentation zu Dishonored 2 und Prey folgte. Beide Gameplay-Trailer haben definitiv Lust auf mehr gemacht und sollten weiter verfolgt werden. Während Dishonored am 11. November 2016 erscheint, muss auf Prey noch bis 2017 gewartet werden. Aber ich lege mich jetzt schon fest. Es lohnt sich!

Bevor es dann zurück ins Hotel ging, kam ich noch in den Genuss einer Watch Dogs 2 Vorführung. Auch hier hat Ubisoft eine der Collector’s Editionen ausgestellt. Leider durfte das Spiel nicht selbst angezockt werden, was wirklich sehr Schade war, denn nach dem umstrittenen ersten Teil, gibt es bestimmt einige, die mit dem Kauf warten und sich vielleicht erst einmal selbst ein Bild machen wollen. Zumindest auf der Leinwand sah Watch Dogs 2 gut aus, aber das ist man von Ubisoft ja bereits gewohnt.

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Das soll es dann auch schon von meinem ersten Tag gewesen sein. Morgen gibt es dann meine erste Berührung mit Playstation VR, Gwent und natürlich das Xbox FanFest! Ich freu mich und wer bis hierher durchgehalten hat: Danke fürs Lesen!